Kunst- und Kulturgüter sind Material und Geschichtsträger zugleich. Nur wer die feinen Spuren zu lesen vermag,
kann auch beides erhalten.

Thronender Christus

Plastik, verm. Tirol (nachfolge M. Pachers), um 1500, Lindenholz halbrund geschnitzt, polychrom gefasst und vergoldet, Alte Galerie, Universalmuseum Joanneum GmbH

Die Skulptur wies neben strukturellen Schäden der Holzsubstanz durch Anobienbefall vor allem ein unruhiges Erscheinungsbild der Oberfläche auf. Verursacht durch mehrere, oft nur fragmentarisch erhaltene Fassungsschichten, alte Übermalungen und Freilegungsproben sowie Schmutzablagerungen. Des Weiteren zeigt sich ein partieller Haftungsverlust der Fassung.

Zur Präsentation als Dauerleihgabe im Museum Admont sollten neben konservatorisch notwendigen Maßnahmen (Stabilisierung der Holzsubstanz) lediglich minimale Eingriffe zur Verbesserung des ästhetischen Erscheinungsbildes durchgeführt werden. Dazu gehörten eine Oberflächenreinigung, Abnahme großflächiger Bronzierungen und Freilegung der originalen Vergoldung sowie eine Integration der Fehlstellen.

Durchführungszeitraum: August 2005

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Universalmuseum Joanneum GmbH, Graz (Jagdmuseum Schloss Stainz, Alte Galerie, Schloss Eggenberg, Museum im Palais, Volkskundemuseum) . Steiermärkisches Landesarchiv . Museum für angewandte Kunst, Wien (MAK) . Technisches Museum Wien (TMW) .  Munch Museum Oslo, Norwegen . Istituut Collectie Nederland (ICN) Den Haag  .  Landtag Steiermark  .  UNIQUA Kunst- Versicherungen .